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Allergien

Die Augen brennen, die Nase läuft, die Haut juckt: Symptome, die viele kennen und die eine mögliche Allergie ausgelöst hat.

Viele kennen diese „Botschafter des Frühlings“ und häufig fangen schon im Januar die Frühblüher an, in unseren Augen und Nasen zu kitzeln und die ersten allergischen Reaktionen hervorzurufen.


Thema

Allergien sind Abwehr- oder Überempfindlichkeitsreaktionen des Immunsystems auf bestimmte Umweltstoffe. Diese Allergene und Auslöser von Allergien sind von Natur aus harmlos. Unter bestimmten Umständen können sie aber heftige Reaktionen auslösen. Zu den prominentesten Reaktionen dieser Art zählt der „Heuschnupfen“. Die beste Zeit, um mit einer Allergie-Prophylaxe zu beginnen, ist im November, um Reaktionen auf Pollen im Frühjahr zu reduzieren. Die Desensibilisierung oder Hyposensibilisierung schafft Linderung, indem der Körper schon vorzeitig an das Allergen gewöhnt wird und weitaus weniger heftig reagiert, wenn die Pollen angeflogen kommen. Alternative Heilmethoden, wie etwa Akkupunktur, verzeichnen ebenfalls eine Minderung der Symptome. Zu den Frühblühern zählen Haselnuss und Erle und bis in den Oktober hinein können Beifuß und Ambrosia für allergische Reaktionen sorgen. Hinzukommen Kreuzallergien, die beim Verzehr von bestimmten Nahrungsmitteln auftreten. So können beispielsweise Tomaten, Kiwis, Äpfel, Nüsse oder Hülsenfrüchte Symptome auslösen, die jedoch auf der Allergie auf Birken- und Haselnusspollen basieren. Allergien können auch neu auftreten. Das Argument „Ich hatte noch nie eine Allergie!“ ist damit hinfällig, denn der Körper kann auch im fortgeschrittenen Alter mit einem Mal mit einer Allergie reagieren. Das Alter ist somit kein Schutz vor Allergien.

Präparatempfehlung

Die Auswahl unter schulmedizinischen Medikamenten und Naturheilmitteln, die Allergikern zur Minderung ihrer Symptome zur Verfügung stehen, ist umfangreich. Eine Empfehlung für Betroffene, die hochwertige Reinsubstanzen bevorzugen, sind die Produkte von PURE, die garantiert laktose-, fruktose- und glutenfrei sind und zudem keine Zusatzstoffe und Fremdsubstanzen enthalten. Unter den über 100 Produkten des Herstellers bieten sich für Allergiker das Präparat Quercetin mit sekundären Pflanzenextrakten an oder alternativ das PURE A.I. Formular, in dem Pflanzen-Extrakte enthalten sind, die u.a. die Histamin-Ausschüttung reduzieren. Eine schonende und pflegende Wirkung auf natürlicher Basis haben Nasensprays mit Salzwasser oder Nasensalben bei empfindlicher und entzündlicher Nasenschleimhaut. Besonders effektiv sind Nasenduschen, da sie die Nase frei machen und die Pollen aus der Nase herausgespült werden. Daneben gibt es wirksame homöopathische Präparate, wie Euphrasia-Augentropfen. Sie lindern den Juckreiz der Augen und bei Heuschnupfen hilft Klosterfrau Allergin in Form von Tropfen, Tabletten oder Globuli. Um den Pollenallergien im Frühjahr oder Sommer vorzubeugen, können Betroffene schon jetzt mit einer Immunkur mit Schüßlersalzen (morgens Nr. 3, mittags Nr. 7, abends Nr. 6) beginnen.
Schulmedizinische Präparate, wie Cetirizin oder Lorano, helfen bei akuten Fällen von Allergien. Langzeitwirkung haben Cortison-Nasensprays, die mit einer gewissen Verzögerung die Symptome mildern, dafür aber sehr effektiv helfen. Zudem machen sie nicht müde und es reicht, diese Sprays einmal am Tag anzuwenden. Eine Allergie kann auch durch eine geschädigte Darmschleimhaut hervorgerufen werden. Unsere Ernährung - FastFood, viel Zucker, Stress, Umweltgifte - tragen dazu bei, dass unsere Darmschleimhaut in Mitleidenschaft gezogen wird. So können Stoffe in die Blutbahn und damit in den Körper gelangen, die zu einer allergischen Reaktion führen können. Hier helfen Probiotica, z.B. von OMNIBIOTIC, welche die Darmschleimhaut wieder aufbauen. Eine Stuhluntersuchung gibt Aufschluss über den Zustand der Darmschleimhaut.

Unsere Monatsempfehlung für Sie

Allergien sind eine überschießende Abwehrreaktion des Immunsystems auf bestimmte Umweltstoffe. Die Symptome, wie entzündete Schleimhäute, anschwellende Mundschleimhaut oder Bindehautentzündung, können bei Pollenflug saisonal auftreten. Andere allergieauslösende Stoffe, wie etwa Hausstaubmilbenkot, rufen ganzjährig die entsprechenden Symptome hervor. Der menschliche Körper reagiert unterschiedlich darauf.

Tipps für den Allergie-Alltag sind:

  • Waschen Sie abends Ihre Haare.
  • Nehmen Sie die Kleidung, die Sie tagsüber getragen haben, nicht mit in Ihr Schlafzimmer.
  • Legen Sie keine getragene Kleidung auf Ihr Bett.
  • Lüften Sie, nachdem es geregnet hat, oder am frühen Morgen und am späten Abend. Dann ist die Gefahr, dass herumfliegende Pollen den Weg in Ihr Schlafzimmer finden, geringer.
  • Flauschige Teppiche sollten gegen Fliesen, Parkett oder Laminat ausgetauscht werden, da sich in dem Flor der Teppiche die Pollen bestens festsetzen können.
  • Ebenso sollte das beliebte und wärmende Lammfell aus dem Bett genommen werden, insbesondere bei Kleinkindern, wenn der Verdacht auf eine Pollenallergie vorliegt.
  • In akuten Fällen ist es empfehlenswert, die gewaschene Wäsche nicht an der frischen Luft zu trocknen. Die Wäschestücke bieten eine ideale Fläche für Pollen und andere allergieauslösende Stoffe, um sich festzusetzen.