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Mutter & Kind

Hurra, das Baby ist da!

Mutter und Kind haben spezielle Bedürfnisse an ihre Umwelt und natürlich auch an die gesundheitliche Versorgung. Wie unsere Apotheken die Schwangere, die junge Mutter und das Kind in ihrem Wohlbefinden und in ihrer Entwicklung unterstützen, erfahren Sie in diesem Newsletter.


Die Schwangerschaft

Mit dem ersten Moment der Schwangerschaft verändert sich der weibliche Körper, auch wenn dies in den ersten Wochen äußerlich noch nicht zu sehen ist. Doch von Beginn an versorgt die Mutter das in ihr wachsende Leben, d.h. ihr Körper gibt vieles an den Fötus ab und entsprechend müssen ihre Ressourcen aufgefüllt werden. Ansonsten kann ein Mangel entstehen, der sich für die Mutter wie für das Embryo nachteilig auswirken könnte.

Oberste Priorität hat hierbei eine gesunde, vollwertige Ernährung. Qualitativ hochwertige und naturbelassene Nahrungsmittel sind das A und O für jede Schwangere. In der Schwangerschaft besteht von Anfang an ein hoher Bedarf an Folsäure, der mit einer ausgewogenen Ernährung, die viel grünes Gemüse, Obst, Nüsse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte umfasst, weitgehend gedeckt werden kann. Sollte doch ein Defizit bestehen, kann dies über Folsäuretabletten gedeckt werden.

Eisenpräparate beugen einem möglichen Eisenmangel vor. Führen diese Präparate jedoch zu Verstopfung, stellen Weizen- oder Gerstengras eine natürlich Alternative dazu dar. Schon 10 Gramm des entsprechenden Pulvers in einen Saft gerührt, versorgt die werdende Mutter mit Eisen. Zudem sind beide Gräser reich an Folsäure, so dass diese beiden basischen Gräserdrinks auch dem Bedarf an Folsäure nachkommen. Ein sehr guter Eisenlieferant ist auch die Spirulina Alge, die mit der üblichen Tagesdosis den Körper mit Eisen versorgt. Kürbis- und Sonnenblumenkerne, Amaranth und Leinsamen, Pfifferlinge oder getrocknete Aprikosen und Feigen enthalten ebenfalls in hohem Maße Eisen. Parallel dazu sollten Säfte mit Vitamin C getrunken werden, da dann das Eisen besser aufgenommen werden kann. Milch, Kaffee und schwarzer Tee sollten jedoch erst eine Stunde später getrunken werden, da diese Getränke die schnelle und umfassende Eisenaufnahme des Körpers beeinträchtigen. Kommt es dennoch zu einem Mangel an Vitaminen oder Mineralstoffen während der Schwangerschaft, bieten die Apotheken eine Vielzahl an entsprechenden Präparaten speziell für Schwangere an. Globuli schaffen Abhilfe bei Anfangsübelkeit und Kreislaufproblemen in der Schwangerschaft.

Bedingt durch die hormonelle Umstellung der Schwangerschaft, verlangsamt sich die Verdauung der werdenden Mutter. Die einfachsten Mittel gegen Verstopfungen sind Ballaststoffe, Joghurt mit Leinsamen oder Flohsamenschalen. Und nicht zu vergessen: viel trinken! Sodbrennen kann ebenfalls eine Nebenwirkung der Schwangerschaft sein. Ein Glas Milch wie auch Schüßler Salze können hier helfen und der Konsum vom Kaffee und Fruchtsäften sollte auf Grund der Säure reduziert werden.

Gesunde Fette und Öle spielen auch in der Schwangerschaft eine wichtige Rolle, denn jede Zelle benötigt Fette als Baustoff. Dies gilt für die Zellen der schwangeren Frau wie auch für die neuen Zellen des Babys. Insbesondere das entstehende Gehirn und das Nervensystem des kleinen Lebewesens ist auf eine sehr gute Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren-Versorgung angewiesen. Hervorragende Lieferanten für Omega-3-Fettsäuren sind Lein-, Hanf-, Walnussöl sowie die entsprechenden Saaten und Nüsse (Leinsamen, geschälte Hanfsaat und Walnüsse), aber auch Seefisch und Chiasamen. Omega-6-Fettsäuren sind in vielen pflanzlichen Ölen, besonders im Sonnenblumen-, Distel- und Kürbiskernöl enthalten, aber auch in tierischen Lebensmitteln wie Milch und Fleisch.

Bedingt durch die Schwangerschaft verändert sich der weibliche Körper in nahezu jeder Hinsicht. Die Haut kann trocken werden oder plötzlich zu Unreinheiten neigen. Hier bieten die Apotheken eine große Auswahl an Präparaten für jeden Hauttyp an. Sollte die Haut über dem wachsenden Bauch zu jucken anfangen, ist eine reichhaltige Bodylotion die richtige Wahl.

Bei rund 80 Prozent der schwangeren Frauen bilden sich Schwangerschaftsstreifen. Dies ist jedoch kein gesundheitliches, sondern ein kosmetisches Problem. Auch hier gilt: viel trinken. Die regelmäßige Hautpflege mit speziellen Schwangerschaftspflegeölen mindert oder reduziert die Schwangerschaftsstreifen. Neben dem Bauch sollte auch die Haut an den Oberschenkeln, am Po und an den Brüsten gut mit den Lotionen oder Ölen eingerieben werden, da auch hier die Haut „reißen“ kann. Für das Bindegewebe eignen sich die Schüßler Salze Nr. 1 und 11 innerlich wie äußerlich.


Hurra, das Baby ist da!

Nach der Geburt steht das Baby und seine Bedürfnisse ganz im Mittelpunkt der mütterlichen Aufmerksamkeit. Ein Großteil der Mütter stillt und versorgt damit das Kind mit allem Notwendigen. Häufig will zu Beginn der Stillzeit die Milch noch nicht so recht fließen. Die in der Apotheke erhältlichen Stilltees sind ein probates Mittel, um den Milchfluss anzuregen. Die darin enthaltenen Inhaltsstoffe wirken milchbildend und können den Milchfluss ins Gleichgewicht bringen. Fenchel und Kümmel gehören häufig zu den Bestandteilen dieser Tees, was den zusätzlichen Effekt hat, dass mögliche Blähungen bei Mutter und Kind unterbunden werden. Denn alles, was die Mutter zu sich nimmt, gibt sie durch die Muttermilch an das Baby weiter. Im Umkehrschluss heißt das, dass sich auch blähende Lebensmittel, wie Zwiebeln oder Knoblauch, auf das Kind übertragen.

Milchpumpen helfen ebenso zu Beginn der Stillzeit den Milchfluss anzuregen. Häufig verordnet der Frauenarzt dann eine Milchpumpe, die unsere Apotheken an die jungen Mütter verleihen.

Manche Mütter machen zu Beginn der Stillzeit schmerzliche Erfahrungen mit dem Stillen, da sich die Brustwarze entzündet. Sind die Brustwarzen einmal wund, helfen Lanolin (Wollfett), Heilwolle oder auch die eigene Muttermilch, um die Wundheilung zu beschleunigen.


Der kleine Mensch

Babys wollen schlafen, essen und liebkost werden, zumindest in den ersten Wochen. Um das Gewicht des kleinen Menschen zu kontrollieren, insbesondere bei „Frühchen“, verleihen unsere Apotheken Baby-Waagen. Trotz bester Versorgung kann es zu der Situation kommen, dass der Säugling krank wird. Nach Absprache mit dem Kinderarzt empfehlen wir u.a. das Sortiment der Bahnhof Apotheke sowie Naturheilmittel von WALA oder Weleda, die Linderung bieten. Auch die Phytotherapie, die speziell auf die Bedürfnisse von Kleinkindern ausgerichtet ist, kann heilend oder schmerzlindernd wirken. So helfen bei Blähungen homöopathische Globuli oder Zäpfchen. Speziell für Kinder haben wir eine so genannte „Spielplatz-Apotheke“ zusammen gestellt, in der ein Erste-Hilfe-Sortiment enthalten ist.


Unsere Empfehlung:

Lassen Sie sich in unseren Apotheken beraten, wie Sie und ihr Baby während und nach der Schwangerschaft rundum gut versorgt sind. Zu dem Thema „Erste Hilfe bei Kindernotfällen“ bieten die Malteser im Oktober und November Kurse im Seminarraum der Brücken-Apotheke in Bamberg an: Montag, 17. Oktober 2016, 19 bis 20.30 Uhr und Donnerstag, 10. November 2016, 9.30 bis 11 Uhr. Weitere Informationen erhalten Sie in unseren Apotheken in Bamberg, Strullendorf und Hirschaid/Sassanfahrt, wo Sie sich zu den entsprechenden Kursen anmelden können.