Sonnenschutz: Was schützt die Haut?

Der Urlaub steht vor der Tür und die Sonne lacht vom Himmel. Auf dem Markt finden sich zahlreiche Sonnenschutzmittel mit unterschiedlichen Indikationen, von günstig bis teuer.

Was aber schützt Ihre Haut tatsächlich? Was ist zu tun, um Ihre Haut auch langfristig zu schützen?

Revolution bei Sonnenschutz

Insgesamt lässt sich sagen, dass sich die Produkte für Sonnenschutz insgesamt wesentlich verbessert haben. In diesem Bereich darf man durchaus von einer kleinen Revolution sprechen.

Schwere, stark fetthaltige Sonnencremes sind passé. Heute überzeugen leichte Lotionen, Gels oder auch Vernebelungssprays, die leicht und schnell einziehen.

Ergänzend gibt es spezielle Sonnenschutzpräparate für unreine Haut oder solche mit einer leichten Tönung. Ebenso versorgen sogenannte Après-Sun-Produkte die Haut mit viel Feuchtigkeit nach einem Sonnenbad.

Grundsätzliches zum Sonnenschutz

Grundsätzlich gilt beim Sonnenschutz: Helle Haut verträgt weniger Sonne als ein dunkler Teint. Je nach Hauttyp und geplanter Dauer des Aufenthalts in der Sonne muss der Lichtschutzfaktor (LSF oder Sun Protection Factor) richtig gewählt werden.

So absorbiert ein LSF von 20 bereits 95 Prozent aller UVB-Strahlen. Ein Präparat mit LSF 50 nimmt mit 98 Prozent nur unwesentlich mehr auf. Für die gesunde Haut ist ein LSF von 30 ausreichend.

Dabei sagt der LSF nur etwas über das Risiko eines Sonnenbrandes aus, der durch die UVB-Strahlung ausgelöst wird.

Entscheidend ist, dass die UVA-Strahlung, die in tiefere Hautschichten eindringen kann, absorbiert wird. Allergien und vor allem die Hautalterung stehen in einem engen Zusammenhang mit den UVA-Strahlen. Es muss daher immer darauf geachtet werden, dass die Sonnencreme auch einen ausreichenden Schutz gegen UVA-Strahlung aufweist.

Die in der Apotheke erhältlichen Sonnencremes enthalten in der Regel UV-Filter, die chemisch oder physikalisch beide Arten der Strahlung abwehren können.

Der Vorzug von physikalischen Präparaten besteht darin, dass sie nicht in die Haut eindringen, sondern sich wie ein Schutzfilm darauf legen. Damit sind diese Produkte auch für Allergiker besser geeignet.

Faustregel für Sonnenschutz

Wichtig ist, sich rechtzeitig einzucremen.

Als Faustregel gilt: 30 Minuten vor Beginn des Sonnenbades sollten Sie die Creme auftragen. Insbesondere für empfindliche Kinderhaut ist das rechtzeitige Eincremen essentiell, da die pralle Sonne schon in den ersten Minuten der Haut schaden kann. Für Kinder sind Sonnencremes, die direkt auf die nasse Haut aufgetragen werden können, ideal.

Sonnenschutz und Pflege zugleich bieten Sonnenschutzpräparate mit Hyaluronsäure und Dexpanthenol.

Was tun bei Sonnenbrand?

Sollte es doch zu einem Sonnenbrand kommen, muss die geschädigte Haut richtig versorgt werden.

Feuchte Umschläge oder kühlende Gels helfen, die Beschwerden zu lindern. Für die Regeneration der Haut eignen sich am besten feuchtigkeitsspendende Après-Lotionen mit Aloe Vera und Dexpanthenol. Und es sollte natürlich die direkte Sonneneinstrahlung vermieden werden.

Schutzeinheit: Sonnencreme, Sonnenhut und viel Flüssigkeit

Neben der Sonnencreme gibt es einen weiteren Sonnenschutz, der in jede Reisetasche gehört: Der Sonnenhut.

Ein Sonnenhut oder eine leichte Mütze, zum Beispiel aus Baumwolle, ist insbesondere für Kinder wichtig.

Zum einen schützt der Hut die zarte Gesichtshaut; zum anderen wird der Kopf vor der Hitze geschützt und die Gefahr eines Hitzschlags wird erheblich reduziert.

Und nicht vergessen: Viel trinken! Auch wenn wir es nicht direkt spüren, verdunstet unser Körper bei hohen Tagestemperaturen viel Feuchtigkeit, die uns an anderer Stelle dann fehlt: etwa bei der Verdauung, bei der Konzentration und für die Versorgung der Haut mit Feuchtigkeit.

Darum ist es wichtig, bei höheren und hohen Temperaturen viel und regelmäßig Flüssigkeit zu sich nehmen. Ideal ist Wasser, das gleichzeitig den Mineral- und Elektrolysehaushalt reguliert. Oder auch Tees ohne Zucker ergänzt mit einer Zitronenscheibe oder frischen Kräutern, wie Pfefferminze, Zitronenmelisse oder Basilikum, schmecken ausgezeichnet und regulieren den Flüssigkeitshaushalt im Körper.

Sonnenschutz und Umweltschutz

Wir kennen die Bilder aus den mit Plastik verschmutzten Ozeanen und es häufen sich die Berichte, dass sich vermehrt Mikroplastikteile in Meeressäugetieren ansammeln. Unsere Bitte an Sie: Vermeiden Sie, wenn möglich, Mikroplastik in Ihrer Kosmetik und in Ihren Sonnenschutzprodukten.

Mikroplastik belastet das Ökosystem Meer und wir können die Folgen dieser Schäden noch nicht absehen. Umweltschädliche Stoffe erkennen Sie an den Bezeichnungen „Acrylate“ und „Poly_ene“, die auf jedem Produkt ausgewiesen sein müssen.

Haben Sie weitere Fragen zu Sonnenschutz? Besuchen Sie unsere Filialen in Bamberg, Strullendorf und Hirschaid. Gerne beraten wir Sie zu diesem Thema und finden mit Ihnen gemeinsam das Ideals Sonnenschutzprodukt für Sie und Ihre Familie.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr Gesundheitspartner
in Stadt und Land